Am 8. und 9. November startete ich mit Ronja und Rochester vor dem Scooter bei dem von Roman Bobits wieder mit viel Herz und Geschick organisierten Rennen im Marchfeld. Diese nahe gelegene Veranstaltung war erneut ein Pflichttermin für mich, auch wenn ich jeweils nach den Renndurchgängen aufgrund privater Verpflichtungen nach Hause musste. Trotzdem wollte ich mir die Teilnahme aber nicht nehmen lassen.

Da diese Landschaft - ehemaliger Meeresboden und bekanntes Gemüseanbaugebiet - beinahe vollkommen flach ist, bietet der Trail keine erwähnenswerten Anstiege oder Abfahrten, heuer allerdings hatten wir Teilnehmer das Vergnügen, guten Gewissens so richtig ferkeln zu können: Schlamm und Pfützen bedeckten den Trail, so weit das Auge reichte.

Das machte (ab einem gewissen Nässestadium) Spaß, kühlte die Hunde und beeindruckte die Zuschauer. Zwar war der Schlamm am zweiten Renntag bereits etwas trockener, aber das machte die Bewältigung der Strecke nicht einfacher, im Gegenteil - der Matsch war schwerer und klebriger, der Kraftaufwand bei Hund und Mensch dementsprechend größer.

Die Stimmung am Stake-Out war bestens, ich freute mich, viele bekannte Gesichter aus der Schlittenhundeszene wiederzusehen und ein wenig mit Leuten zu plaudern, die ich bereits lange nicht mehr persönlich getroffen hatte. Besonders schön war der überraschende Besuch Patricias und meiner beiden Jüngsten am Sonntag. Bei dieser Unterstützung konnte ja nichts schiefgehen und wir erreichten einen durchaus respektablen (Stockerl-)Platz im Endergebnis.