Am 3. und 4. Oktober 2009 starteten mein Zweitgeborener, Daniel, und ich beim Wagenrennen des ÖSHS in Seckau (Stmk.). Daniel trat mit Dutch im Scooterbewerb, ich selbst mit Ronja und Chester vor dem Bike an, den Wagen hatten wir zwar dabei, er sollte aber nur für reine Traingsfahrten Verwendung finden, damit die Hunde sich zwischen den Bewerben ein wenig die Beine vertreten konnten.

Das Stake-Out war nicht allzu schwierig zu finden und bald hatte ich einen netten Stellplatz am oberen Ende der weitläufigen Wiese gefunden, in direkter Nachbarschaft der Familien Szendi, Bartek und Lutz, was Gelegenheit zu so manchen Plaudereien bot. Bevor aber zum gemütlichen Teil des Abends bzw. auch zur Startnummernabholung geschritten werden konnte, war noch Daniel vom Bahnhof in Judenburg abzuholen. Bereits beim Losfahren bemerkte ich, dass die Servolenkung unseres Kleinbusses nicht richtig funktonierte und beschloss, am nächsten Tag den ÖAMTC zu verständigen, wollte mir aber die Stimmung nicht verderben lassen. Nachdem wir diesmal komplett wieder in Seckau angekommen waren, wurde alles Organisatorische erledigt und wir gingen nach einigen kurzen Unterhaltungen und nach dem Versorgen der Hunde bald in unser Auto schlafen.

Die Startzeit am Samstag war auf zehn Uhr festgesetzt und  die recht kühlen Temperaturen am Morgen sowie der bewölkte Himmel ließen für das Rennen optimale Bedingungen erwarten.
Allerdings wurde es schon bei der Musherbesprechung deutlich sonniger und wärmer.
Aus diesem Grund erinnerte die Rennleitung alle Teilnehmer noch einmal an den Trainingscharakter der Veranstaltung und verkürzte teilweise auch zusätzlich den Trail.

Zwar hatte Daniel einige kleine Schwierigkeiten, dem eigentlich sehr dynamischen Dutch die nötige Konzentration auf das Rennen selbst abzuringen, Ronja und Chester liefen allerdings recht brav und nach unseren Läufen waren wir zwar nicht euphorisch, aber doch zufrieden. Der restliche Tag am Stake-Out verlief gemütlich, am Nachmittag fuhr ich mit Klaus Berr auch noch eine Wagen-Trainingsrunde und auch das Musheressen wurde durchaus entspannt (und im Endeffekt im kleinen Kreis auch noch verlängert).

Einzig der Mechaniker des ÖAMTC hatte keine so guten Nachrichten: Unser Auto blieb im letztlich aufgrund eines Defektes der Servolenkung in Seckau liegen. Als Schlafstätte taugte es aber nach wie vor tadellos.
Schon am frühen Sonntagmorgen war keine Wolke am steirischen Himmel auszumachen und es schien ein sehr warmer Sonntag zu werden. Deshalb wurde von den Veranstaltern beschlossen, das Ergebnis des ersten Tages als endgültig zu werten. Dem doch recht zahlreichen Publikum wurde aber ein Trainingslauf unter Rennbedingungen geboten.

Im Anschluss ließen wir es uns in der Wartezeit auf die Siegerehrung gut gehen, genossen einen verspäteten Sommertag auf der Wiese und konnten im Endeffekt doch noch – mit selbstloser Hilfe der Familie Lutz – alles Equipment, die Hunde und uns Richtung Heimat bewegen, auch wenn unser Kleinbus erst einige Tage später repariert wieder im heimatlichen Niederösterreich eintraf.
Aber das ist eine andere Geschichte.