Ungewohntes Treiben herrschte an dem Wochenende 21., 22. Oktober 2007 im „Alpenstadion“ des SV Stetten:
Statt der üblichen Fußballer bevölkerten Laufhundesportler aus dem In- und Ausland das Areal um sich bei den Internationalen Österreichischen Meisterschaften im Canicross, Bikejoering und Scooterjoering zu messen. Eine anspruchsvolle, knapp vier Kilometer lange Strecke um den Stettner Berg musste von den Mensch-Hund-Teams in möglichst kurzer Zeit zurückgelegt werden. Dies war (besonders am ersten Renntag) eine ganz besondere Herausforderung, da der erste Schnee des Jahres für äußerst schwierige Bedingungen sorgte.
Beim Canicross – also dem Geländelauf mit Hund - dominierten bei den Damen klar die Starterinnen aus Tschechien und der Slowakei das Feld, die erste Österreicherin erreichte Platz vier, auch in den anderen Bewerben hatten die ausländischen Starterinnen klar die (Hunde-)Nase vorn.

Bei den Herren sah es sowohl beim Canicross als auch beim Bike- und Scooterjöring ähnlich aus, überhaupt war die ausländische Konkurrenz (aus fast allen unseren Nachbarstaaten) für die österreichischen Teilnehmer eine wirkliche Herausforderung. Christopher nahm mit Ronja beim Canicross teil und hielt trotz der starken Konkurrenz recht gut mit.
Da auch im Laufhundesport die Nachwuchsarbeit wichtig ist, folgte an die Erwachsenenbewerbe ein Kinder-Canicross, der den jüngsten SportlerInnen nicht nur Spaß machte, sondern auch mit Medaillen, Urkunden und vielen Erinnerungsgeschenken belohnt wurde. Pascal lief mit Suzie (ausgeborgt von der Familie Szendi) dabei in die vorderen Ränge.
Nach einer stimmungsvollen Siegerehrung im Festsaal des Sportplatzgebäudes traten die Athleten wieder den (oftmals langen) Heimweg an.